Im August wurde auf dem Wormser Flugplatz das 25jährige Jubiläum des Vereins feierlich begangen. Karl Fischer, der die Vereinsgründung 1966 iniziiert hatte, wird zum Ehrenmitglied ernannt. Im Verein wurde eine eigene Jugendordnung geschaffen. Die Leistungsflieger konnten sich wieder über hervorragende Ergebnisse bei der DMSt freuen. Das Sommerfluglager genoß man in diesem Jahr in Blumberg und St. Crepin. In der Winterzeit wurde man neben Arbeiten an den Flugzeugen auch sportlich aktiv und gründete eine vereinseigene Volleyballmannschaft. Die Luftsportjugend belegt beim Volleyballturnier des Kreisjugendringes in Alzey den 3. Platz.

Um den Überlandflug im Verein weiter zu fördern wurde der Doppelsitzer Twin G103 mit dem Kennzeichen D-4866 erworben. Im Mai umrundeten Herbert Wersching und Axel Weißert zwei 400 Kilometer Dreiecke und konnten sich zusammen mit anderen Vereinskameraden noch über weitere gelungene Überlandflüge freuen.

Das Wachstum des Vereins hielt weiter an. Man zählte nun 85 Mitglieder. Sieben Fluglehrer betreuten 16 Segelflug- und Motorseglerschüler. Im Frühjahr wurde der Rumpf der Ka 8 in Eigenleistung der Mitglieder in einer Werkstatt in Osthofen grundüberholt.

Im Januar genossen Hansi Biedert und Axel Weißert in Australien ihr Hobby, den Segelflug. Im Anschluß konnte sich Axel Weißert in Barcelonette (Südfrankreich) im Wellenflug mit einer Flughöhe von 7000 Metern seinen Höhendiamanten erfliegen. Die übrigen Alpenflieger weilten im Mai wieder in Puimoisson in Südfrankreich. Mit dabei war in diesem Jahr auch der Bergfalke.

Wieder einmal waren die fleißigen Hände der aktiven Segelflieger gefragt: In unzähligen Arbeitsstunden wurde eine Toast 03 Doppeltrommelwinde gebaut. Somit konnte von nun an durch die zwei zur Verfügung stehenden Windenseile der Ablauf des Flugbetriebes beschleunigt werden.

Der Leistungsflug beim Luftsportverein Osthofen wurde in diesem Jahr weiter gesteigert. Harald Wersching und Axel Weißert nahmen mit der vereinseigenen LS3 an einem Segelflugwettbewerb in Lachen-Speyerdorf teil. Außerdem konnte Axel Weißert noch einige größere Flugstrecken mit den Vereinsflugzeugen Astir, Bergfalke und LS3 zurücklegen. Seine größte Strecke betrug 342 km und führte von Worms über Lager Hammelburg und Schwäbisch Hall zurück nach Worms.

Nachdem Axel Weißert und Hansi Biedert vom 16.9.bis 27.9 an einem Fluglehrer-lehrgang in Sobernheim teilgenommen hatten, konnten sie die übrigen Vereinsfluglehrer unterstützen. Damit standen nun sechs Segelfluglehrer zur Verfügung: Hansi Biedert, Günter End, Rudi Kötter, Alfons Mohr, Axel Weißert und Wilhelm Wolf. Vom 21. Juni bis 12. Juli genoß man während des Fluglagers in Reutte/Tirol wieder den Alpensegelflug, diesmal mit der LS3. Wilhelm Wolf ging vom 19. bis 31. August als Gastfluglehrer zur Segelflugschule Oerlinghausen.

m März fand erneut ein Alpensegelfluglager in Vinon statt. Kurz darauf organisierte man vom 14.4 bis 26.4. ein Osterfluglager in Schweighofen. Hier konnten die Flugschüler, beaufsichtigt von Fluglehrer Paul Mohler, ihre Ka8 Starts durchführen. Im Mai wurde Rudi Kötter ebenfalls die Silberne Daidallos-Medaille verliehen, Grund genug für eine Vereinsfeier, ihm zu Ehren.