Obwohl die Segelflugleistungen, auch durch schlechte Witterung bedingt, in diesem Jahr einen Tiefstand erreichten, übernahm der Verein im Juni den Kunsstoffeinsitzer Astir CS von Rudi Kötter. Damit hatte man nun einen weiteren Einsitzer, auf den die Flugschüler nach der Ka 8 umsteigen konnten. Die Zahl der Privatflieger nahm weiterhin zu.

Bereits im Februar zog es wieder einige Segelflieger des Vereins vom 21.2. bis 4.3. nach Vinon in Südfrankreich zum Alpensegelflug. 1982 wurde der B-Falke verkauft und durch den C-Falken D-KDCT ersetzt, der bis April 2007 zur Motorseglerschulung eingesetzt wird.

Dank dem 80jährigen Fluglehrer Jakob Schumann stand den osthofener Piloten erstmals ein Kunststoff-Flugzeug für Überland- und Thermikflüge zur Verfügung. Jakob Schumann erlaubte den erfahrenen Piloten mit seiner LS 1c D-0674 zu fliegen. Damit verstärkte sich natürlich auch die Lust am Streckensegelflug. Am Tag der Offenen Tür, am 13.9., war der Luftsportverein mit der Organisation der Rundflüge betraut und versorgte die Gäste mit kulinarischen Genüssen.

Die beiden Fluglehrer Alfons Mohr und Rudolf Kötter übernahmen weiterhin die Schulung mit dem Bergfalken. Höhepunkt der Flugsaison war wieder ein Fluglager in Reutte/Österreich. Sieger des Ziellandewettbewerbes wurde Rudi Kötter.

Endlich erfüllte sich am 10.2. der Wunsch der Mitglieder nach einem eigenen Motorsegler. Josef Wersching und Armin Wendling überführten den Motorfalken D-KHEG von Leverkusen zum Heimatflugplatz. Bei weniger gutem Wetter konnte ab sofort auch während der Woche geschult und geflogen werden. Immer mehr Vereinsmitglieder erwarben den Motorseglerschein. Man brachte es auf eine Gesamtflugzeit von 27:35 Stunden mit 49 Starts auf dem Falken.

Am 18.3. flogen Josef Wersching und Armin Wendling den Bergfalken D-3701, der als Nachfolger der Ka7 gekauft wurde, vom Hetzleser Berg bei Nürnberg nach Worms. Im Herbst mußte die Ka6 D-7222 verkauft werden. Auf der Jahreshauptversammlung am 28.3. gab sich der Verein eine neue Satzung.

Um im Frühjahr 1977 der steigenden Mitgliederzahl und dem guten Flugwetter gerecht zu werden und so allen Piloten ausreichende Flugmöglichkeiten zu bieten, wurde ein weiteres Flugzeug gekauft. Zur Flugzeugflotte des Vereins kam die Ka 6 mit dem Kennzeichen D-7185 hinzu. Leider mußte sie wegen zu geringer Auslastung der Vereinsflugzeuge während des Sommers im Folgejahr schon wieder abgestoßen werden.

Axel Weißert flog am 19.05. mit der Ka6 D-7222 nach Sobernheim.

Nachdem Karl Fischer sein Amt als 1. Vorsitzender niederlegte, wurde Josef Wersching in dieses Amt gewählt.

In diesem Jahr gab es gleich mehrere Streckenflüge. Am 19.4. flog Axel Weißert mit der Ka 8 seine 50-Kilometer-Strecke nach Sobernheim. Da das Flugzeug bei der Landung beschädigt wurde, fiel es für einige Monate wegen Reparaturarbeiten für den Vereinsflugbetrieb aus. So kam es, daß Wilhelm Wolf im Sommer die 50 Kilometer von Worms nach Sobernheim auf einer privaten Ka 6 flog. Im Juni konnte Axel Weißert erneut eine größere Strecke zurücklegen. Er flog mit der Ka7 nach Reinheim und wieder zurück.